Wir sind eingebettet in die gesamte Schöpfung.

Verbunden mit allem. Immer und überall. Ich atme ein, du atmest aus.

Auch wenn wir das nicht immer erkennen und verstehen, und auch, wenn wir umgetrieben werden von Ängsten, Nöten und Zweifeln – tatsächlich befinden wir uns in einem "Feld" bedingungsloser Liebe.

Wie kann man sich das bildlich vorstellen?

Vielleicht so, wie wenn man sich eine Badewanne einlässt und hineinlegt . So wie wir dann im Wasser baden, vom Kopf bis zu den Füßen, so können wir uns vorstellen, inmitten von Liebe zu schwimmen – zu sein. Wie früher im Bauch unserer Mutter. Vielleicht denken wir, dass wir doch nur von "Luft" direkt umgeben sind, und dass da sonst nichts ist.

Doch... was wäre, wenn wir erkennen könnten, dass diese Luft, dieses "Nichts" eigentlich "Alles", und dass dieses "Alles" nichts Geringeres als Liebe ist? Wir würden endlich erfahren, dass wir niemals alleine sind und es niemals waren.

Ist das wirklich möglich?

Das wird es, wenn wir jede „Störung“, jedes Unbehagen und jeden Groll, als Einladung annehmen hinzuspüren, um zu verstehen, was es mit uns zu tun hat.

Was will es mir sagen? Was kann ich tun? Wie kann der Ärger, die Angst, oder das Misstrauen in Liebe und Vertrauen verwandelt werden?

Wenn wir diese Bereitschaft in uns finden, werden wir nach und nach erkennen. Wir werden zu liebenden Wesen, die ebenfalls geliebt werden.

Es ist jederzeit möglich, diesen ersten Schritt zu tun.